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Dresden hamstert reichlich Edelmetall

Der Bonnfinanzcup geht erneut in die Landeshauptstadt.

09./10.06.2012


Kanurennsport/ Mittweida. Bei herrlichstem Wassersportwetter, verwandelte am vergangenen Wochenende der hiesige Kanusportverein die 14. Auflage der Sprintregatta um den Bonnfinanzcup, zu einer attraktiven Werbeveranstaltung für den Kanusport. Die 380 Aktiven der 24 Vereine aus sechs Bundesländern (Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Bayern) hatten kurzerhand die Mittweidaer Aue in eine bunte Zeltstadt verwandelt.

Die insgesamt 259 Rennen, die für die 97 Finalentscheidungen der beiden Wettkampftage notwendig waren, ließen an der Regattabahn für Sportler und Organisatoren keine lange Weile aufkommen. Fast 50 ehrenamtliche Helfer des gastgebenden Vereins sorgten für die perfekten Rahmenbedingungen und beste Verpflegung an diesem Regatta-Wochenende.  

Livemusik der Band „Projekt 3“ und die Fußballbilder der EM brachten die gesamte angereiste „Kanu-Familie“ nach dem ersten Wettkampftag noch einmal zusammen.

An der Reaktionswand (T-Wall) zählten Mittweidas Wassersportler wieder zu den Schnellsten. Die Team-Pokale sicherten Liska Rose und Moritz Wehlend (Schüler C bis Schüler B) vor Rosenthal und BW Dresden, sowie Jasmin Grau und Max Härtel (Schüler A bis Jugend) vor Charlottenburg und BW Dresden für die Hochschulstadt Mittweida.

Mit der absolut schnellsten Einzelzeit gewann Max Härtel auch die Einzelwertung des Rahmenprogramms.  

Auf dem Wasser waren dann die Kanuten vom „Blauen Wunder“ Dresden das Maß aller Dinge. Angetreten mit der zahlenmäßig deutlich stärksten Mannschaft, gelang es den Wassersportlern aus der Landeshauptstadt erstmalig tatsächlich alle sieben Altersklassenwertungen zu gewinnen.

Auch wenn sich Prof. Dr. Lothar Otto, als Rektor der hiesigen Hochschule, Hans-Peter Eiche, als Präsident des sächsische Kanuverbandes, und Volker Dietzmann als Präsident des Kreissportbundes Mittelsachsen bei der Übergabe der Altersklassenpokale abwechselten, wurde es dennoch eine etwas einseitige Abschluss-Siegerehrung.  

Den Bonnfinanzcup um die Gesamtwertung gewann Dresden souverän mit 672 Punkten (43xGold, 29xSilber, 29xBronze) vor Gastgeber Mittweida (225 Pkte.: 6xG, 11xS, 20xB), Flöha (176 Pkte.: 9xG, 9xS, 9xB) und der SG Lauenhain (150 Pkte.: 5xG, 12xS, 6xB).

Mittweidas Jugend und Senioren konnten jeweils Platz zwei und die C-bzw. A-Schüler jeweils Platz drei in ihren Altersklassenwertungen belegen.

Zu den erfolgreichsten Medaillensammlern der Hochschulstadt zählten einmal mehr Charleen Nenning (3x Gold), Robin Nenning (1xG, 3xS, 1xB), Florian Fleischer (2xG, 3xS), Felix Pietzsch (1xG, 2xS,1xB). Aber auch die „Minis“ konnten durch Veit Weiser, Philipp Klietzsch, Jannek Marx, Sarah und Tim Walther, Antonia Oetzel, Liska Rose, Julia Steiner und Vincent Rochler  mit Edelmetall zur guten Gesamtbilanz beitragen. Ganz ohne Medaillengewinn konnte aber der erst sechsjährige Lukas Striegler mit seinem ersten Wettkampfeinsatz (bei den 8-9jährigen C-Schülern) seine Trainerin beeindrucken.

Auch wenn in diesem Jahr keiner der auf dem Wasser vergebenen Pokale nach Mittweida geholt werden konnte, waren am Ende die Trainer des Gastgebers dennoch mit dem Auftritt ihrer Schützlinge vor dem heimischen Publikum zufrieden.



Frank Hoffmann


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