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Dresdner  Kanuten „entführen“ Bonnfinanz-Cup in die Landeshauptstadt


Mittweida. Die mittlerweile 11. Auflage der Mittweidaer Sprintregatta um den Bonnfinanz-Cup ist Geschichte. Am  vergangenen Wochenende waren 21 Vereine aus vier Bundesländern mit mehr als 400 Sportlern der Einladung des hiesigen Kanusportvereins gefolgt und hatten kurzerhand das Vereinsgelände sowie die angrenzenden Grünflächen in eine bunte Zeltstadt verwandelt.

Die im Zweiminutentakt gestarteten 219 Rennen ließen bei den Aktiven und den zahlreichen Zuschauern keine lange Weile aufkommen. Trotz schwieriger Wetterbedingungen machte ein perfektes Wettkampfprogramm, hervorragende Stimmung an der 250m langen Strecke und natürlich klasse sportliche Leistungen eines hochkarätig besetzten Starterfeldes  den organisatorischen Saisonhöhepunkt des gastgebenden Mittweidaer Vereins zu einer attraktiven Werbeveranstaltung für den Kanurennsport.

Beeindruckt vom einzigartigen Fluidum des Regatta-Lebens zeigten sich auch der Landrat des Kreises Mittelsachsen, Volker Uhlig, und der Oberbürgermeister der Stadt Mittweida, Matthias Damm. Beide begrüßten die Sportler am ersten Wettkampftag und nutzen die Gelegenheit, die ersten von über 850 Medaillen persönlich zu überreichen.

Zu den Höhepunkten der Mittweidaer Sprintregatta gehörten auch in diesem Jahr die, für den Kanurennsport sicher nicht typischen, aber für die Zuschauer um so attraktiveren Staffelwettbewerbe. Unvermeidbare, aber bei den derzeitigen Temperaturen natürlich ungewollte Kenterungen, versüßten die Veranstalter mit den begehrten „Kenterenten“.

Ihre sportliche Feuertaufe unter den Kanuten bestand auch die „T-Wall“  von IMM. Im Rahmenprogramm der Regatta ermittelten die Wassersportler ihre Reaktionsschnellsten. Den dafür vom Rektor der Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Lothar Otto, gestifteten Pokal gewannen Jasmin Grau und Robin Nenning für Mittweida.

Auch am zweiten Wettkampftag gab es die Medaillen aus prominenter Hand.

Prof. Dr. Horst Exner, Prorektor der Hochschule Mittweida, Jens-Torsten Jacob, Präsident des Kanuverbandes Sachsen, und Ralf Schreiber, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Mittweida, erwiesen den jungen Wassersportlern am Siegersteg ihre Referenz  und  ließen es sich am Ende auch nicht nehmen, die Pokale für die Teamwertungen persönlich zu überreichen.

Nicht nur aus organisatorischer sondern auch aus sportlicher Sicht konnten die Mittweidaer diesen Wettkampf als vollen Erfolg verbuchen. Mit der Gesamtbilanz von 14 mal Gold, 22 mal Silber und 12 mal Bronze belegten die Hochschulstädter insgesamt Rang 2 in der Vereinswertung und mussten auch in diesem Jahr nur dem Dresdener Kanusportverein „Blaues Wunder“ den Vorrang lassen. Den begehrten „Pott“ für die Gesamtwertung überreichte Jens-Uwe-Pietzsch, Vertreter des Hauptsponsors Bonnfinanz. Groß war die Freude bei den Jüngsten Kanuten Mittweidas, denn sie gewannen den einzigen Mannschaftspokal für den Gastgeber.

Goldmedaillen für Mittweida erkämpften Charleen Nenning (8), Kim Riesmeier (6), Florian Rose (5), Tim Heilmann (4), Leonie Wehlend, Lars und Lydia Hahn (jeweils 2x) und Till Enigk, Florian Fleischer, Roxana Klug, Lukas Hahn, Kai Richter und Moritz Wehlend (je 1x).

Mittweidas Trainer (Helmut Dietze, Andrè Pietzsch, Klaus Hiller und Jörg Engemann) waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge vor dem heimischen Publikum sehr zufrieden.


Frank Hoffmann

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