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Dresdner  Kanuten „entführen“ Bonnfinanz-Cup in die Landeshauptstadt.

09.06.2008


Mittweida. Die mittlerweile 10. Auflage der Mittweidaer Sprintregatta um den Bonfinanz-Cup ist Geschichte. Am  vergangenen Wochenende waren 28 Vereine aus fünf Bundesländern mit fast 500 Sportlern der Einladung des hiesigen Kanusportvereins gefolgt und hatten kurzerhand das Vereinsgelände sowie die angrenzenden Grünflächen in eine bunte Zeltstadt verwandelt.

Die im Dreiminutentakt gestarteten 280 Rennen ließen bei den Aktiven und den zahlreichen Zuschauern keine lange Weile aufkommen. Ein perfektes Wettkampfprogramm, super Wetter, hervorragende Stimmung an der 250m langen Strecke und natürlich klasse sportliche Leistungen eines hochkarätig besetzten Starterfeldes machten den organisatorischen Saisonhöhepunkt des gastgebenden Mittweidaer Vereins zu einer attraktiven Werbeveranstaltung für den Kanurennsport. Beeindruckt vom einzigartigen Fluidum des Regatta-Lebens zeigten sich auch der neue Landrat des zukünftigen Kreises Mittelsachsen, Volker Uhlig, und der Bürgermeister der Stadt Mittweida, Matthias Damm. Beide begrüßten die Sportler während der Eröffnungsveranstaltung.

Zu den Höhepunkten der Mittweidaer Sprintregatta gehörten auch in diesem Jahr die, für den Kanurennsport sicher nicht typischen, aber um so attraktiveren Staffelwettbewerbe. Bei den technisch schwierigen Staffelstab-Übergaben mussten dann doch einige Sportler ein unfreiwilliges Bad in der Zschopau nehmen.

Viele der fast 1000 Medaillen gab es am zweiten Wettkampftag aus der Hand von Prof. Dr. Lothar Otto, dem Rektor der Hochschule Mittweida. Der ließ es sich dann auch nicht nehmen, den von ihm gestifteten Pokal für die Gesamtwertung persönlich zu überreichen. Drei Jahre in Folge hatten die Gastgeber diesen „Pott“ gewinnen können. Am vergangenen Wochenende fehlten den Mittweidaern aber 28 Punkte an der  Pokalverteidigung.

Nicht nur aus organisatorischer sondern auch aus sportlicher Sicht konnten die Mittweidaer diesen Wettkampf dennoch als vollen Erfolg verbuchen. Mit der Gesamtbilanz von 17 mal Gold, 18 mal Silber und 13 mal Bronze belegten die Kreisstädter insgesamt Rang 2 in der Vereinswertung und mussten nur dem Dresdener Kanusportverein „Blaues Wunder“ den Vorrang lassen.  Die Mannschaften der Schüler C, der Schüler B und der Senioren konnten jeweils ihre Pokalwertung gewinnen.

Zu den herausragenden sportlichen Leistung zählten die Goldmedaillen von Charleen Nenning und Kim Riesmeier im K2 der Schülerinnen C, von Jasmin Grau und Sophie Rauch im K2 der Schülerinnen B, von Max Härtel und Robin Nenning im K2 der Schüler B sowie das Staffelgold der B-Schüler in der Besetzung Grau/Schreiber/Nenning/Rauch/Streller und Härtel und das der Herrenleistungsklasse in der Besetzung Knorr/Schuiszils/Förster/Hofmann (TV Fürth)

Die einzige Goldmedaille im K1 gewann Charleen Nenning.

Mittweidas Trainer (Helmut Dietze, Andrè Pietzsch und Lothar Marle) waren mit den Leistungen ihrer Schützlinge vor dem heimischen Publikum sehr zufrieden.



Frank Hoffmann

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